Frohes Neues Jahr 2018

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Im Hamburger Osten verkürzen sich die Menschen ihre Lebenserwartung durch belastende Knallerei.

Hello 2018. Die Knaller an Silvester sind für die Luft so belastend wie 15 Prozent des Ausstoßes aus dem Straßenverkehr eines Jahres. Oder etwas griffiger formuliert: Um das Feuerwerk vom Jahreswechsel zu kompensieren, dürfte man erst nach dem Valentinstag im Februar wieder mit dem Auto fahren.

Die Bilanz in diesem Jahr: zwei Tote, einige Verstümmelungen, zahlreiche Übergriffe auf Polizei und – erstmals dokumentiert – Feuerwehr. Das Umweltbundesamt verweist auf eine Zahl vom Deutschen Ärzteblatt aus dem Jahr 2013: In Deutschland erleiden jährlich 8.000 Menschen zu Silvester Verletzungen des Innenohrs durch Feuerwerkskörper. Rund ein Drittel dieser Menschen behält bleibende Schäden.

Auch das traditionelle Bleigießen ist nicht ungefährlich, denn beim Erhitzen von Blei entstehen giftige Bleioxide, die eingeatmet werden können. Beim Anfassen der Figuren gelangt Blei an die Hände und so, gerade bei Kindern, möglicherweise auch in den Mund. Wird das Blei zu stark erhitzt, können heiße Bleispritzer zu schweren Brandwunden führen.

Zum Glück wird Bleigießen jetzt verboten. Auto fahren, Feuerwerk und Knaller bleiben jedoch erlaubt. Möge das Jahr 2018 gesünder verlaufen als der Jahreswechsel.
[ Bild: hamburg.maps.luftdaten.info, umweltbundesamt.de ]

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Verbot von Feuerwerk gefordert

Mehr als 3.000 Menschen unterstützen bereits die Forderung nach einem Verbot von Feuerwerk für Privatpersonen.



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