Fünf Läufer-Tipps

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Anfang Januar bevölkern die Ich-möchte-dieses-Jahr-mehr-Sport-machen-Jogger die üblichen Laufstrecken. Sie sind zu erkennen an Baumwoll-Sweater, Ballon-Seide und älteren Laufschuhen. Jahreszeitlich bedingte Minus-Grade, Schnee und Eis sorgen jedoch oft schon am zweiten Januar-Wochenende wieder für freie Strecken. Ich habe hier fünf Tipps für alle, die in den Laufsport einsteigen möchten und dabei bleiben wollen:

  1. Schuhe: Gute Schuhe sind Pflicht. Gut meint aber nicht teuer oder modisch, sondern funktional den Zielen und Möglichkeiten angepasst. Stützung und Dämpfung sollten in der Laufband-Analyse ermittelt werden. Ansonsten kauft man Laufschuhe wie andere Schuhe auch. Das erste Gefühl entscheidet. Und meinetwegen dürfen sie auch gerne pink sein.
  2. Funktionskleidung: Wind und Wärme. Auch wenn es kühler ist, trägt man beim Laufen eher weniger. Bei zehn Grad kann man in kurzen Hosen oder kurzen Tights raus. Bei zehn Grad unter Null zieht man die kurze Hose über die langen Tights oder trägt die kurzen Tights drunter. Lagen und Schichten sind der Trick. Bei Wind und Regen ist die Soft-Shell-Jacke die äußerste Lage. runnersworld.com hat einen coolen Ratgeber.
  3. Schweinehund: Entschuldigungen gibt es viele. Der Trick ist, sie nicht zuzulassen. Denn: Laufen findet im Kopf statt. Die größte Veränderung vollzieht sich, wenn man daran dachte aufzugeben und eine Veranstaltung oder einen Wettkampf trotzdem über die Ziellinie läuft.
  4. Wundscheuern: Wenn Haut auf Haut oder Stoff oder Kleidungsnähte auf Haut scheuern, dann kann dies zu sehr unangenehmen Verletzungen führen. Zwischen den Beinen. Unter den Achseln. An den Fersen. Durch den Sport-BH. Sogar in neuer Funktionskleidung kann man sich den Wolf laufen. Im Alltag helfen Vaseline oder Melkfett und im Wettkampf darf zum Gleitmittel wie pjur active 2skin gegriffen werden.
  5. Lauf-Pause: Erholung und Entspannung gehören zum Training. Den falschen Ehrgeiz, jedes Mal schneller zu laufen, wird der Körper schneller als erwartet mit Leistungsverweigerung quitieren. Wichtig ist dennoch Abwechslung etwa durch Sprint-Intervale und Trails oder einen anderen Streckenverlauf als immer nur um den selben Teich herum.

Laufen allein ist nicht die Lösung, aber es hilft. Laufen bringt schon mal Bewegung in den Körper. Ich mache gute Erfahrungen mit einer Kombination aus Yoga, Kraft und Radfahren. Wer mag, geht Schwimmen. Das wäre dann schon Triathlon.

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Wer wissen möchte, was Laufen so alles bewirkt, schaut bei 35 Amazing Health Benefits of Running, According to Science – ja, richtig: 35 bemerkenswerte gesundheitliche Vorteile durch Laufen, sagt die Wissenschaft. Obendrein sind noch 10 Tipps für Einsteiger dabei.

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