Funkloch zum Mitnehmen ..

Milchkanne ohne Internetanschluss

.. mit zehn Buchstaben: Milchkanne. Deutschland will sich jetzt digitalisieren, aber die Politik wiederholt ihre Fehler aus der Versteigerung der UMTS-Frequenzen bei der 5G-Ausschreibung:

  1. Frequenzen sollen meistbietend und mit teuren Auflagen wie zum Beispiel 100-prozentiger Versorgung versteigert werden
  2. Telekom-Anbieter antworten: wenn die Frequenzen zu teuer sind, haben wir kein Geld für die flächen-deckende Versorgung
  3. Kompromiss aus der Politik: Der 5G-Ausbau müsse nicht an jeder Milchkanne stattfinden.
  4. Wieder etwas erfolgreich geregelt.

Im Ergebnis wird es – wie schon bei UMTS – weiterhin Funklöcher geben in Deutschland. Investitionen in Glasfaser werden sich noch weiter verzögern, während deutsche Kunden für den schlechtesten und langsamsten Mobilfunk-Service auch noch am meisten zu bezahlen haben. Denn: Die Frequenzen waren zu teuer.

Strecken entlang der Autobahnen sollen zuerst versorgt werden, denn die Vernetzung mit 5G wird für die Entwicklung innovativer Dienste und Anwendungen in der Industrie 4.0 und für autonomes Fahren sowie das Internet-of-Things benötigt [ bundesnetzagentur.de ].

Was denn jetzt: autonomes Fahren oder vernetzte Dinge? Schon jetzt ist klar, es wird mehr Funklöcher geben als Milchkannen, obwohl jede Milchkanne ihre eigene IPv6-Adresse haben könnte. [ Bild: Internet ]

Tags: , , ,

No comments yet.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.