Pro aus der Zukunft

Mac Pro Late 2013

Apple zeigt bei der Eröffnungs-Veranstaltung der WWDC 2013 wie sich das Unternehmen den Desktop-PC der Zukunft vorgestellt. Über sein Design ist Marketing-Chef Phil Schiller voll des Lobes. Es sei innovativ und schön zugleich und dürfte für die kommenden zehn Jahre wegweisend sein.

Eine schwarze Tonne löst das Gehäuse des Power Mac G5 ab, der vor zehn Jahren (24. Juni) präsentiert wurde. Stilistisch steht das 25,1 Zentimeter hohe Gehäuse in einer Linie mit dem PowerMac G4 Cube (Sommer 2000). Die Pro-Tonne erinnert an eine Urne, einen Tisch-Mülleimer oder einfach an ein Stück Lakritz.

Konzeptionell dreht sich Apple jedoch um 180 Grad: Interne Erweiterungen wird es beim Mac Pro 2013 nicht mehr geben. Sechs Thunderbolt-2-Ports führen den PCI-Bus nach außen.

Die nächste Generation des Mac Pro ist rund um einen genialen, vereinheitlichten Wärmekern entwickelt, der es dem Desktop-Rechner ermöglicht seine gesamte Wärmeleistung effizient über alle Prozessoren zu verteilen. Das Ergebnis ist ein professionelles Desktop-System mit bahnbrechender Leistung in einem Design, das einem Achtel der bisherige Größe des Mac Pro entspricht. Intel Xeon E5-Prozessoren der nächsten Generation mit Konfigurationen bis zu 12 Kernen liefern doppelt so schnelle Gleitkomma-Berechnungen. Mit zwei AMD FirePro-GPUs der Workstation-Klasse ist der komplett neue Mac Pro bis zu 2,5 mal schneller als der bisherige Mac Pro und bietet bis zu 7 Teraflops an Rechenleistung. Der neue Mac Pro enthält außerdem PCIe-basierenden Flash-Speicher, der bis zu 10 mal schneller als herkömmliche Desktop-Festplatten ist und beinhaltet den neuesten Vier-Kanal-ECC-DDR-Arbeitsspeicher mit 1866 MHz und bis zu 60 GByte/Sek. an Arbeitsspeicherbandbreite.* Mit all dieser Leistung ermöglicht der neue Mac Pro eine uneingeschränkte Bearbeitung von voll auflösendem 4K-Video, während gleichzeitig Renderings im Hintergrund durchgeführt werden.
[Auszug aus der Pressemitteilung von Apple ]

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  1. Steve wollte Pro-Markt aufgeben » Hightech und Blech - 12/08/2013

    […] kann den angekündigten Mac Pro als Versöhnungs-Angebot von Apple verstehen. Der neue Mac Pro ist mehr Cube als Arbeitsgerät. Das dekorative Gehäuse passt nicht in ein Server-Rack. So mag der neue Mac Pro (Black 2013) auch […]