Saint Patrick

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#StPatricksDay. Der heilige Patrick von Irland lebte im 5. Jahrhundert in Irland. Dort wird er verehrt, weil er ihnen den katholischen Glauben brachte. Das ist ein bisschen verkehrt, weil vor 1500 Jahren alle Christen automatisch Katholen waren.
Rund 200 Jahre nach seinen Tod soll Pádraig Mac Calprainn am 17. März gestorben sein. Er könnte im Jahr 461 oder 493 gestorben sein. Deswegen begeht Irland diesen Tag als Nationalfeiertag – eher ruhig, denn es ist ein Todestag, vergleichbar mit dem Karfreitag, an dem in Deutschland keine Tanzveranstaltungen ausgerichtet werden dürfen.
Je weiter die in Folge der 1840 aus Amerika eingeschleppten Kartoffelfäule und der daraus hervorgehenden Hungersnöte zwischen 1845 und 1852 die Iren in aller Herren-Länder verstreut wurden, desto lauter feiern die Iren den Todestag ihres heiligen Saint Patrick mit Blasmusik und Marschmusik und mit viel Bier und mit Tänzen auf der Straße, die es in Irland nicht gibt. Dort ist #tanzverbot.
Das ist egal, denn es geht um die Identifizierung mit der Heimat auf der grünen Insel. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob dieser Padrig oder Pádraig aus Schottland oder Wales kommt. Ein Ire war er jedenfalls nicht. Prost.

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