Systemwandel statt Klimawandel

Globaler Energiemix

Globaler Energiemix: Öl, Kohle, Gas und Atom stehen bei 81,6 Prozent

Freie Radikalisierung mit Peak Oil. Seit zweihundert Jahren verbrennt der Kapitalismus Kohle. Seit einhundert Jahren auch noch Erdöl im immer größeren Stil. Nun stellt sich heraus, dass das Klima in den nächsten 100 Jahren gekippt sein wird. Nicht alle Menschen sind so privilegiert, dass sie mit dem Flugtaxi den Planeten verlassen können.

Daher müssen jetzt zivilisierte Lösungen gefunden werden. Aber wie soll das funktionieren mit einer demokratischen Politik, die den Konflikt scheut, Kompromisse sucht und nichts ändern möchte? Jedenfalls nicht so schnell wie der un-demokratische Kapitalismus und der un-demokratische Klimawandel einfordern.

Die Forderung nach Systemwandel statt Klimawandel erleichtert den Diskurs mit der Politik nicht. Sie wird Sicherheit für sich selbst verlangen und damit wird sich nichts ändern. Politik und Kapital befinden sich in der Union for No Future. Denn mit der marktkonformen Demokratie (Merkel) ordnet sich die Politik dem Kapitalismus unter. Das ist verkehrt, denn der Kapitalismus verbrennt Öl und damit die Zukunft der Zivilisation. Der Systemwandel muss also noch radikaler gefordert werden – bis an die Grenzen der Rechtsstaatlichkeit mit Blockaden, Sabotagen und antikapitalistischer Aktion.

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