Tor zur Welt

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Gipfelkosten. Die Bundesregierung hat für den G20-Gipfel in Hamburg weitere 72,2 Millionen Euro ausgegeben – nämlich zusätzlich zu den 50 Millionen Euro, die der Bund bereits an Hamburg überwiesen hat.

  • 22.100.000 Euro : Bundespresseamt ( Betreuung der 5100 akkreditierten Medienvertreter, eigene Kommunikation )
  • 21.700.000 Euro : Auswärtiges Amt ( Organisation und Logistik in Hamburg )
  • 27.700.000 Euro : Innenministerium ( Bundespolizei, Bundeskriminalamt, Technischem Hilfswerk, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) )
  • 300.000 Euro : Verteidigungsministerium ( technische Amtshilfe der Bundeswehr )
  • 400.000 Euro : Bundesfinanzministerium ( G20-Finance Track )

Hamburg hat noch keine Kostenrechnung für G20 vorgelegt. Das Gipfeltreffen der wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt am 7. und 8. Juli 2017 auf dem Hamburger Messegelände war von massiven Polizeiaufgebot und lokalen Ausschreitungen begleitet. Zur Unterstützung der Versicherungswirtschaft wurden in einem Härtfallfonds bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, von dem bislang 651.000 Euro ausgezahlt wurden. Der Fonds springt ein, wenn Versicherungen die Kosten nicht übernehmen.

2015 kostete der kleinere G7-Gipfel auf Schloss Elmau in Bayern den Bund 63 Millionen Euro und das Land Bayern weitere 50 Millionen (49,7). Eben jene 50 Millionen erhielt Hamburg vorab. Jetzt müssen die Kämmerer in der Hansestadt schauen, ob das Geld reicht oder ob der G20 für Hamburg zum Geschäftsmodell werden könnte [ rp-online ].

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